Landessippenfahrt 2010
Auszug aus unserer Chronik der LaSiFa an Himmelfahrt 2010
Mittwoch 12.05.2010
Wir trafen am Mittwoch um 18 Uhr, um noch einmal eine Nacht im Stammesheim zu verbringen und alles für die Fahrt vorzubereiten.
Wir gingen auch einkaufen. Wir Mustangs gingen erst sehr spät abends einkaufen, weshalb wir mit der Bahn und dem Bollerwagen den nächtlichen Elbepark stürmten.
Wir kamen auf unserem Weg zu Kaufland an einer sehr urinähnlichen Pfütze vorbei! Dann randalierten wir im Kaufland, besser gesagt, wir zogen Aufmerksamkeit auf uns. Denn Naomi und Clumsy saßen im Bollerwagen und machten illegale Taten. XD Am Ende hatten wir dann aber doch alle Zutaten zusammen. Dann transportierten wir den vollgepackten Bollerwagen übelst cool im Bus „nach Hause“.
Am Stammesheim angekommen, beschwerten sich die anderen über unsere Monatsration Essen. :P Nach einem „Abendbrot“, das nur aus Brot, totem Truthahn und Käse bestand, gingen wir schlafen. Einige blieben aber noch lange wach.
(Clumsy)
Donnerstag 13.05.2010
Heute früh mussten wir viel zu zeitig aufstehen, um halb acht! Nachdem Clumsy und Scrat geduscht hatten versammelten wir uns draußen auf dem Parkplatz zur Morgenrunde. Fünf Sippen aus ganz Sachsen standen da zusammen und wollte an der diesjährigen LaSiFa teilnehmen. Wir waren insgesamt 40 Leute.
Nach der Morgenrunde hat jede Sippe für sich gefrühstückt. Bei uns war die Freude sehr groß, weil Kay zugestimmt hatte, dass Scrat nicht mit der Sippe Bayard, sondern mit uns mitfährt. Mit unserer Radioreporterin Kristin zusammen waren wir 13 Leute. So viele waren wir noch nie auf Fahrt. Deshalb haben wir auch zwei Kohten und wahnsinnig viele Lebensmittel mitgenommen.
Anschließend packten wir relativ hektisch unsere sieben Sachen und fuhren gemeinsam mit den anderen Sippen mit Bus, S-Bahn und Regionalexpress nach Görlitz. Dort verabschiedeten wir die Sippe Pegasus, die von dort aus loslaufen wollte. Alle anderen machten einen etwa einstündigen Fußmarsch zum Bahnhof im polnischen Teil der Stadt. Ohne Gepäckdurchsuchung oder Ausweiskontrolle durften wir die Deutsch-Polnische-Grenze passieren.
Am Bahnhof in Zgorzelec, der ziemlich heruntergekommen war, hatten wir noch knapp zwei Stunden Aufenthalt, die wir für ein ausgiebiges Mittagsmahl aus Brot, Käse, Wurst und Marmelade nutzten. Ein Teil von uns spaltete auch noch ab um im Kaufland nebenan Schokolade und Müsliriegel, als Motivationsmittel, einzukaufen.
Auf dem Rückweg vom Kaufland zum Bahnhof wurden wir von einem polnischen Pfadfinder angesprochen, der Kay auch seine Telefonnummer gab, aber da wir schon um 14 Uhr losfahren würden und sich die polnischen Pfadfinder erst um 16 Uhr zusammen kommen wollten kam leider kein Treffen zustande.
Irgendwann kam dann endlich unser Zug, in den wir mit den restlichen drei Sippen einstiegen. Die Sippen Bayard und Serval stiege schon nach einer Station wieder aus und wir fuhren mit den Chayrons noch eine Station weiter nach Boleswawiec (Bunzlau). Hier trennten sich dann auch unsere Wege.
Nachdem wir uns auf dem Marktplatz noch mit leckerem polnischen Kuchen gestärkt hatten marschierten wir aus der Stadt hinaus. Unser Weg war wunderschön und führte die meiste Zeit an einem Fluss entlang, welcher von Pappeln und Birken gesäumt war. Jojo war schon ziemlich geschafft von dem Marsch durch Görlitz, aber sie hielt tapfer durch. Nach einer Weile kamen wir in ein Gebiet mit Baggerseen in deren Nähe wir unsere Kohten aufschlugen.
Kristin unser Radioreporterin interessierte sich für alles was wir machten und wann immer etwas geschah war sie mit ihrem Mikrofon zur Stelle und stellte und Fragen. Ab und an nahm sie sich auch einen von uns beiseite und interviewte ihn allein.
Während fast alle hart arbeiteten um vor Einbruch der Dunkelheit beide Kohten aufzustellen und Essen über dem Feuer zu kochen, zogen es Clumsy, Naomi und Früchtchen vor, sich einen grasbewachsenen Hang hinunterrollen zu lassen.
Das Feuer zu entfachen stellte sich als recht schwierig heraus. Aber als es erst mal brannte, erwies sich Ludwig, unser jüngstes Mitglied als wahrer Kokelmeister und konnte von da an die Hände nicht mehr vom Feuer lassen.
Jojo und Clumsy kümmerten sich um die Essenszubereitung und waren sauer als Kay und Franzi ihnen nicht erlaubten Reis mit Instant-Eipulver zu kochen, zu unser aller Glück. Die Tütennudelsuppe mit den vielen Extranudeln war dann im Endeffekt auch sehr lecker. Besonders Kristin freute sich, dass es was Warmes gab – sie war nicht so gut auf die Kälte eingestellt und fror gewaltig.
Danach sangen wir noch ein paar Lieder zum Tagesausklang und verschwanden dann in den Kohten. Für diese Nacht hatten wir uns entschieden eine Mädchen- und einen Jungenkohte aufzumachen. Jojo schlief sehr schnell ein, während Naomi, Clumsy und Scart noch ein paar Kekse mampften und sich viel zu erzählen hatten. Aber lange hielten auch die drei nicht durch und dann war dieser lange Tag für uns zu Ende.
(Franzi)
(Kopie 1)
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