Auf zu Sauberen Ufern - Elbwiesenreinigung 2010
Faustischer Anblick beim Aufbruch zu sauberen Ufern
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sandte er Ströme von Schmelzwasser, die das Elbufer überschwemmte, den ursprünglichen Termin der Elbwiesenreinigung davonschwemmte und jede Menge Unrat anschwemmte. Drei Wochen später hatten sich die Fluten der Elbe wieder in ihr Bett zurückgezogen. Nicht weit von ihrem Stammesheim entfernt, machten sich insgesamt 25 Wölflinge, Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie Ranger und Rover des Stammes Goldener Reiter auf, um die Überreste des Frühjahrshochwassers und Unrat von einem kleinen Abschnitt der Elbwiesen zu entfernen.
Es erinnerte an Goethes Osterspaziergang, die vielen Menschen mit ihren roten Müllsäcken, bei fantastisch sonnigem Frühlingswetter, über das Elbufer spazieren zu sehen. Alle immer leicht gebückt, bereit das nächste Stück Müll aufzusammeln. In knapp 90 Minuten schafften wir es, den uns zugewiesenen Abschnitt der Elbwiesen zu säubern. Unterstützung haben wir dabei auch von Eltern erhalten, die uns Handschuhe zur Verfügung gestellt oder selbst bei der Elbwiesenreinigung mitgemacht haben. Zum Abschluss genossen wir im Garten des Brau- und Ballhaus Watzke gesponserte Würstchen und Brötchen.
Gemeinsam mit anderen Dresdnerinnen und Dresdnern haben wir dafür gesorgt die Elbwiesen als Erholungsort besuchenswert zu erhalten.
(Kopie 1)
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